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Bei dem reichen grafischen Oeuvre von Heinz Mack ist zwischen der Originalgrafik und der Druckgrafik zu unterscheiden.

Der Schaffensprozess für die Originalgrafik – also Zeichnungen mit Tusche, Pastell- und/oder Kreidefarbe – erlaubt Heinz Mack eine größere Spontaneität als der für die Malerei oder Skulptur. Er schätzt die innere Logik und Disziplin, die in einer guten Zeichnung sichtbar werden. Darum hat er seine Zeichnungen als die „Grammatik meiner Kunst“ und „Sprache seiner Hand“ bezeichnet, weil sie den Bewegungen von Macks Hand, ihrem Duktus, ihrem Rhythmus und teilweise auch unbewusst seinen Empfindungen folgt.

Die ersten druckgrafischen Werke von Heinz Mack stammen aus dem Jahr 1957. Bis in die frühen achtziger Jahre entstehen vielfältige Arbeiten, wie collagenartige Werke, Silber- und Goldprägungen, Siebdrucke auf Glas, Aluminium und Ultraphanfolie oder auch Drucke auf Doppelblatt-Montagen. 
Zudem setzt Mack neue Druckmaterialien wie Iriodin oder Lackfarbe ein. Ab den neunziger Jahren dominieren die traditionelleren Techniken – wie Serigraphien, Lithographien, Holz- und Linolschnitte.
 Als Vorlage für einen Siebdruck wird eine Originalgrafik verwendet; die Holz- und Linolschnitte sowie die Lithographien werden von einem eigens angefertigten Druckstock abgezogen.

Heinz Mack im Atelier Mönchengladbach, 2011,
Foto: Ute Mack

Ohne Titel, 2011, 78,5 x 107,5cm, Foto: Atelier Mack

Ohne Titel, klassische Farbchromatik, 2012,
57,5 x 40,3cm, Foto: Atelier Mack

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