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Skulptur

Neben der vielfältigen Materialverwendung – wie Stein, Metall, Holz, Gips, Sand, Glas oder Keramik – zeichnen sich die Skulpturen von Heinz Mack durch ihren elementaren und kraftvollen Charakter in Verbindung mit Licht und/oder Bewegung aus.

Das Spektrum der Skulpturen ist überaus umfassend und vielseitig. Die Stele stellt innerhalb des skulpturalen Oeuvres die frühste Werkgruppe dar. Zum einem zielt sie auf die visuelle Transformation durch das Licht ab, zum anderen konkretisiert die Stele den Raum und wird dadurch zum energiegeladenen Mittelpunkt von diesem. Die motorisch angetriebenen Rotoren erzeugen die typische dynamische Bewegung, wodurch sich ein ständiges Variationsbild im Kunstwerk ergibt.

„Im Idealfall kommt ein bestimmter Raum, ein bestimmtes Licht, eine bestimmte Skulptur und ein bestimmter Betrachter zusammen; dies scheint selbstverständlich, ist es aber nicht“, so Heinz Mack.

In den Lichtreliefs kommt das zentrale Prinzip der Licht-Artikulation auf der Oberfläche mit der einhergehenden immateriellen Erscheinung vollends zur Geltung. Für die in ihrer Ausstrahlungskraft dem Relief verwandten Flügel- und Paravent-Arbeiten verwendet Mack vornehmlich Aluminium-Material aus der Luft- und Raumfahrtindustrie. Auch in diesen Arbeiten wird die künstlerische Intention, Licht, Strukturen und Bewegung sichtbar zu machen, deutlich.

Lichtobjekte oder auch lichtkinetische Arbeiten vermitteln eine ideale Verbindung von Licht, Bewegung und Transformation im Kunstwerk. Wasser- und Feuerskulpturen werden als Environments wahrgenommen; und Kuben, Prismen sowie Spiegel werden singulär aber auch installativ präsentiert. 

Ausstellung, Licht-Raum-Farbe, Kunst- und Ausstellungshalle der BRD, Bonn, 2011,
Foto: Atelier Mack

Ausstellung, Zwischen den Zeiten, Museum Ostwall, Dortmund, 2012, Foto: Atelier Mack

Rotoren und Reliefs, deutscher Pavillon auf der 35. Biennale Venedig, 1970, Foto: Heinz Mack

Skulpturenpark des Künstlers, Mönchengladbach, 
Foto: Heinz Mack

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